01 · Kalender

Ein Kalender für zwei Haushalte

Wechselmodell oder Residenzmodell, Schulferien automatisch, Tausch-Anfragen mit einem Klick — ohne dass ihr zwei Systeme pflegen müsst.

Was ist ein gemeinsamer Umgangskalender?

Ein Umgangskalender ist ein geteilter Kalender, in dem beide getrennt lebenden Elternteile denselben Betreuungsplan sehen: wer das Kind wann betreut, welche Termine anstehen und wann Ferien den Rhythmus verschieben. In Elterntakt wird er nicht von Hand gepflegt, sondern aus dem vereinbarten Betreuungsmodell berechnet — Änderungen laufen über Anfragen, die der andere Elternteil bestätigt.

Betreuungsmodelle
Wechselmodell 7/7, 2-2-3, 5-2, Residenzmodell, freies Muster
Ferienkalender
16 Bundesländer, 9 österreichische Länder, 26 Kantone
Kalender-Import
iCal-Abo aus Apple, Google und Outlook
Sichtbarkeit
Beide Elternteile sehen denselben Stand, ohne Weiterleiten

Was der Kalender kann

  • Betreuungsmodelle sind eingebaut, nicht nachgebaut

    Du wählst das Muster einmal aus — Wechselmodell im Wochenrhythmus, 2-2-3, 5-2, Residenzmodell mit jedem zweiten Wochenende oder ein eigener Takt. Elterntakt rechnet daraus die Betreuungswochen für das ganze Jahr und markiert jede Abweichung farblich, statt sie in einer Notiz zu verstecken.

  • Schulferien für ganz DACH, ohne Nachschlagen

    Der Ferienkalender deckt alle 16 deutschen Bundesländer, alle 9 österreichischen Bundesländer und alle 26 Schweizer Kantone ab. Du wählst die Region deines Kindes, und die Ferien liegen im Kalender — inklusive der Frage, welche Betreuungswoche auf welche Ferienwoche fällt. Genau daran scheitern die meisten selbstgebauten Tabellen.

  • Tausch-Anfragen mit Bestätigung statt Diskussion

    Ein Tauschwunsch geht als Anfrage raus, nicht als Behauptung. Der andere Elternteil bestätigt, lehnt ab oder macht einen Gegenvorschlag; der Kalender aktualisiert sich erst danach. Was vereinbart wurde, steht damit an einer Stelle — und nicht in einem Chatverlauf, den beide unterschiedlich erinnern.

  • Termine gehören dem Kind, nicht dem Elternteil

    Arzttermine, Elternabende, Geburtstage und Trainingszeiten werden dem Kind zugeordnet. Beide Haushalte sehen dieselbe Liste, unabhängig davon, wer den Termin eingetragen hat. Wer gerade betreut, sieht zusätzlich, was in seiner Woche ansteht.

  • Bestehende Kalender bleiben bestehen

    Per iCal-Abo kommen Termine aus Apple, Google oder Outlook farblich markiert dazu. Du musst also nicht zwei Systeme pflegen und auch niemanden überreden, seinen gewohnten Kalender aufzugeben.

  • Kein Weiterleiten, kein Screenshot

    Änderungen sind sofort auf beiden Seiten sichtbar. Der häufigste Streitpunkt getrennter Eltern ist nicht die Regelung selbst, sondern die Frage, ob eine Änderung angekommen ist. Diese Frage stellt sich nicht mehr.

Drei Situationen, in denen es sich zeigt

Die Ferien kollidieren mit dem Rhythmus

Sommerferien beginnen mitten in einer Betreuungswoche, und beide Elternteile haben Urlaub geplant.

Ohne gemeinsames System Zwei Kalender, ein Ferienplan aus der Schul-App und eine Diskussion darüber, wessen Woche eigentlich gilt.

Mit Elterntakt Die Ferien liegen bereits im gemeinsamen Kalender. Die Überschneidung ist markiert, bevor jemand bucht.

Kurzfristig kommt etwas dazwischen

Ein Dienstreisetermin fällt genau auf einen Übergabetag, drei Tage vorher.

Ohne gemeinsames System Nachricht schreiben, warten, nachfassen, am Ende unklar, ob die Absprache steht.

Mit Elterntakt Tausch-Anfrage für den Tag stellen. Der andere bestätigt oder schlägt einen anderen Tag vor, der Kalender folgt der Entscheidung.

Die Schule braucht eine verbindliche Auskunft

Die Klassenlehrerin fragt, wer beim Elternsprechtag kommt und wo das Kind in der Projektwoche ist.

Ohne gemeinsames System Rückfrage beim anderen Elternteil, Antwort abwarten, dann erst der Schule antworten.

Mit Elterntakt Beide sehen dieselbe Woche. Die Auskunft steht sofort, ohne Zwischenschritt.

Fragen zum Kalender

Welche Betreuungsmodelle unterstützt der Kalender? +
Paritätisches Wechselmodell im Wochenrhythmus (7/7), 2-2-3, 5-2, das Residenzmodell mit jedem zweiten Wochenende sowie frei definierte Muster. Welches Modell zu welcher Familie passt, ist eine eigene Frage — dazu gibt es unseren Vergleich der drei Betreuungsmodelle.
Sind die Schulferien für Österreich und die Schweiz auch dabei? +
Ja. Der Ferienkalender umfasst alle 16 deutschen Bundesländer, alle 9 österreichischen Bundesländer und alle 26 Schweizer Kantone. Du wählst die Region einmal aus, danach erscheinen die Ferien automatisch im gemeinsamen Kalender.
Kann ich meinen bestehenden Kalender weiter nutzen? +
Ja, per iCal-Abo aus Apple, Google oder Outlook. Die Termine erscheinen farblich markiert im gemeinsamen Wochenbild, ohne dass du sie doppelt pflegen musst.
Was passiert, wenn der andere Elternteil eine Tausch-Anfrage ablehnt? +
Der Kalender bleibt unverändert und beide sehen die abgelehnte Anfrage im Verlauf. Es gibt also keinen Zustand, in dem eine Seite von einer Änderung ausgeht, die nie bestätigt wurde.
Sieht der andere Elternteil alle meine Termine? +
Nur die, die dem Kind zugeordnet sind. Private Termine aus einem verknüpften iCal-Abo bleiben auf deiner Seite; geteilt wird, was die Betreuung betrifft.
Funktioniert der Kalender auch, wenn wir gerade nicht miteinander reden? +
Ja, genau dafür ist er gebaut. Logistik und Kommunikation sind in Elterntakt getrennt: Der Kalender funktioniert über bestätigte Anfragen, ohne dass ein Gespräch nötig wäre. Für den Fall, dass doch geschrieben werden muss, gibt es Nachrichten mit Ton-Check.

Einen Kalender, den beide sehen

Betreuungsmodell auswählen, Region für die Schulferien setzen, fertig. Der zweite Elternteil kann kostenlos mitlesen.